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Der Staat muß sich beschränken

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes Deutscher Vermögensberater (BDV) am 28. Mai 2002 in Wiesbaden wird Altbundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog als Gastredner seine Thesen und Argumente "Chancen für alle" vorstellen. Prof. Dr. Roman Herzog unterstützt hiermit die Initiative Neue soziale Marktwirtschaft. Dies teilt der Geschäftsführer des BDV Werner Hussong in Frankfurt mit.

Getragen und gestützt wird die partei- und branchenübergreifende Initiative von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie und weiteren Wirtschaftsverbänden. Zum Kreis der prominenten Unterstützer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zählen die Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, Wolfgang Clement und Sigmar Gabriel, Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser, der Unternehmer Randolf Rodenstock und der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Arnulf Baring.

Mit dem Ziel, die Menschen in Deutschland für Reformen zu gewinnen, die Soziale Marktwirtschaft fit für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu machen, den Wettbewerb anzukurbeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen, startete die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft im Oktober 2000 ihre bundesweite Kampagne "Chancen für Alle".

Zu den zentralen Forderungen des ehemaligen Staatsoberhauptes Prof. Dr. Roman Herzog zählt in Anbetracht leerer Kassen bei Bund, Ländern und Gemeinden der grundlegende Umbau des Sozialstaates und die Abkehr von der weitverbreiteten Vollkasko-Mentalität auf Staatskosten. "Wir brauchen", so der frühere Bundespräsident, "einen schlanken Staat, der die Bürger nicht bevormundet, sondern ihnen soviel Freiraum wie möglich lässt".

Nur so hätten die Menschen die Chance, ein neues Selbstbewusstsein als Bürger zu entwickeln und aus Eigeninitiative und in Eigenverantwortung zu handeln. Dies gilt nach Ansicht Herzogs insbesondere in Anbetracht explodierender Kosten für die gesetzliche Gesundheits- und Altersvorsorge. Nur wenn man auf die Eigenverantwortung der Versicherten setze, so Prof. Dr. Herzog, sei es möglich die Sozialausgaben einzudämmen.

Der BDV ist sich nach Meinung seines Geschäftsführers Werner Hussong sicher, dass die Thesen des Bundespräsidenten, der insbesondere mit seiner sog. Berliner Rede einen wichtigen Denkanstoß hin zu einer gesellschaftlichen Neu- und Umorientierung gegeben habe, hochaktuell sind und auch auf breite Zustimmung der Vermögensberater stoßen werden. Der BDV fühle sich den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft in seiner täglichen und praktischen Arbeit verpflichtet und praktiziere sie im Interesse der vielen Millionen Menschen, die Beratung in finanziellen Dingen suchten und brauchten.

 
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