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38. Hauptversammlung in Wiesbaden

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Es war wieder einmal die Spitzenveranstaltung des Jahres: Über 1.700 Vermögensberater reisten zur 38. Hauptversammlung unseres Verbandes am 31. Mai 2011 nach Wiesbaden. Vorsitzender Friedrich Bohl begrüßte die Teilnehmer in den Rhein-Main-Hallen und richtete seinen besonderen persönlichen Gruß an den Ehrenvorsitzenden des BDV, Professor Dr. Reinfried Pohl sowie an seine beiden Söhne Andreas Pohl und Reinfried Pohl. Herzlich willkommen hieß er auch die Vorstandsvorsitzenden der Fördermitglieder Michael Westkamp von der AachenMünchener, Heinz Teuscher von der Central Krankenversicherung und Dr. Jochen Petin von der Deutschen Bausparkasse Badenia.

 

Als ersten Gastredner begrüßte der Vorsitzende Friedrich Bohl den Premierminister des Großherzogtums Luxemburg Jean-Claude Junker als dienstältesten Premierminister in Europa und zugleich Vorsitzenden der Eurogruppe.

Dieser widmete seinen spannenden Vortrag der Stabilität des Euro und betonte, dass der Euro insgesamt eine Erfolgsgeschichte und ein wichtiger Meilenstein in der Europäischen Integration sei. Mit dem Euro sei es gelungen, aus 17 nationalen Währungen eine stabile europäische Einheitswährung zu machen: Seit der Einführung der Gemeinschaftswährung vor zwölf Jahren liege die Inflationsrate im Euroraum nur bei knapp zwei Prozent, während sie in der Region in den neunziger Jahren bei drei und in den achtziger Jahren teilweise zwischen acht und zehn Prozent lag. Selbst im Verhältnis zur Deutschen Mark erweise sich der Euro als die stabilere Währung. 305x229_CH4_0218.jpgSomit gäbe es, anders als in manchen Medien dargestellt, keine Eurokrise, allerdings eine Schuldenkrise in einigen Mitgliedsstaaten der Eurozone. Und hier mahnte Juncker eine stärkere Haushaltsdisziplin an und riet, in guten Zeiten so zu sparen, dass man in schlechten Zeiten eine antizyklische Politik aus bestehenden Haushaltsmitteln finanzieren kann, damit man nicht in eine Schuldenspirale eintreten muss. 

Die Stärke des Euro sei im Übrigen auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank in Frankfurt zurückzuführen, die unabhängig ihrem Geschäft nachgehe. Dass bei der stabilitätspolitischen Ausrichtung der Europäischen Zentralbank die Deutsche Bundesbank Pate gestanden habe, sei der Verdienst von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Finanzminister Dr. Theo Waigel gewesen. Juncker sagte: „Ohne Helmut Kohl gäbe es den Euro nicht und ohne Helmut Kohl und dessen Lebensleistung ginge es den Deutschen und den Europäern heute wesentlich schlechter, als es ihnen geht“.

Nach der Pause berichtete Friedrich Bohl über die erfolgreiche Verbandsarbeit der vergangenen zwölf Monate und gab satzungsgemäß den anwesenden Mitgliedern den Jahresbericht und den Kassenbericht des Verbandes.

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Nach den Beschlussfassungen durch die Mitgliederversammlung richtete Dr. Pohl das Wort an die über 1.700 Teilnehmer im Saal. Er dankte Friedrich Bohl für seinen großartigen Einsatz für den BDV und legte dann seine aktuelle Sicht zum Berufsstand des Vermögensberaters dar. Er stellte fest, dass sich unser Beruf in Deutschland durchgesetzt hat und eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion erfülle. Als Botschafter des Staates informieren wir breite Bevölkerungsschichten über die Notwendigkeit privater Vorsorge und helfen damit unseren Kunden, Altersarmut zu vermeiden.

 


Zum Abschluss der Mitgliederversammlung sprach der Ministerpräsident des Landes Hessen, Volker Bouffier, zu den Teilnehmern. Im Rahmen seiner Ausführungen zur Entwicklung der Finanzwirtschaft würdigte er das Engagement von Dr. Pohl und die Wirkung der von ihm entwickelten Allfinanzkonzeption mit den Worten: „Vermögensbildung in breiter Hand, so, wie Ludwig Erhard das mal formuliert hat, Wohlstand für alle verbunden mit Vermögensbildung, das hat in Deutschland einen Namen. Und der ist Professor Dr. Pohl“.

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Und an die anwesenden Vermögensberater appellierte er: „Wir brauchen in diesem Land Menschen mit wirtschaftlichem Verstand, die selbst etwas tun wollen und wir brauchen Menschen, die Kraft und ein Gefühl haben, dass sie nicht alleine auf der Welt sind, sondern dass wir eine Gemeinschaft sind. Und deshalb baue ich auf Sie als Partner. Ihre Arbeit wird nicht weniger wichtig. Sie wird wichtiger!“
 
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