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Neue Regeln für Immobiliardarlehensvermittler:

Wer seinen Kunden hilft, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen, muss seine Qualifikation nachweisen. Vor den Seminarteilnehmern liegt ein 190 Seiten dickes Manuskript der Deutschen Akademie für Vermögensberatung: Erklärungen, Beispiele, Gesetzestexte. Der Dozent besticht durch seine Erfahrung. Immer wieder unterbricht er seinen Vortrag und bittet um Rückmeldung: „Ist das so verstanden? Wo kann ich helfen?“

Fragen gibt es zuhauf: Wie hoch ist der Sicherheitsabschlag? Was steht im Pfandbriefgesetz? Welche EU-Vorgaben muss ich beachten? Wo finde ich welche Barwertfaktoren in der Vervielfältigertabelle?
- Mal ist es der Bodenwert, der im Vergleichswertverfahren ermittelt wird, mal die unterschiedliche Beleihungswertermittlung in Ballungsräumen oder auf dem flachen Land. Der Dozent kann alle Fragen beantworten, die Teilnehmer fühlen sich gut aufgehoben.

26 Teilnehmer, die in Kürze auch zu den fast 11.000 Immobiliardarlehens-Vermittlern gehören wollen, die nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) bereits im neuen Register der Immobiliardarlehens-Vermittler aufgeführt sind. In den letzten drei Monaten hat sich die Zahl der registrierten Personen von 1.397 auf 10.948 fast versiebenfacht. Der Ansturm auf die notwendige Erlaubnis nach §34i GewO ist verständlich. Am 21. März 2017 läuft die Übergangsfrist ab – und die alte 34c-Erlaubnis zur Vermittlung von Immobiliendarlehen an Verbraucher erlischt automatisch. Wobei der Gesetzgeber auch eine „Alte-Hasen-Regelung“ anbietet. Wer aber noch nicht länger als fünf Jahre im Geschäft ist und deshalb die 34i-Sachkundeprüfung absolvieren muss, bei dem drängt die Zeit. Und es drohen Sanktionen: Wer nach dem Ablauf der Übergangsfrist ohne gültige Erlaubnis Immobiliardarlehen an Verbraucher vermittelt, riskiert eine hohe Geldbuße.

Sascha Brückner verfolgt die zwei Seminartage in Erfurt aufmerksam und konzentriert. Der 31jährige ist anschließend hochzufrieden. Der junge Vermögensberater aus Coburg ist ehemaliger Offizier der Bundeswehr (hat dort Wirtschaftswissenschaften und Finanzmathematik studiert), arbeitete seit 2009 freiberuflich und hat sich vor einem Jahr für den Beruf des Vermögensberaters entschieden. Er geht nun voller Zuversicht in die Prüfung: „Man kann nur gewinnen durch die Teilnahme an diesem Seminar. Auch wenn man durch Tätigkeit und Ausbildung schon einiges zu dem Thema weiß, werden hier fokussiert Zusammenhänge und Hintergründe erklärt. Der Referent besticht durch seine Erfahrung. Seine Herausforderung ist wohl der Spagat zwischen Vermittlung von Prüfungswissen und den vielen Fragen der Teilnehmer. Aber das hat er ausgezeichnet gemeistert."

 
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