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Riester live!

Kommt er wirklich? 1.900 BDV-Mitglieder wollten wissen, ob der angekündigte prominente Gastredner wirklich Bundesarbeits- und Sozialminister Walter Riester sein würde. Sie trafen sich am Freitag, 22. Juni, zur Mitgliederversammlung in der Mainzer Rheingoldhalle unter Vorsitz des geschäftsführenden Vorstands Prof. Dr. Edgar Weiler. Hier startete Geschäftsführer Werner Hussong mit der Erfolgsmeldung des vergangenen Jahres: großer Zuwachs auf 6.000 Mitglieder, weiterer Ausbau der Nachwuchsförderung!

Vermögensberater übernehmen Verantwortung

Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstands trat Bundesminister Walter Riester auf. Sein Vortrag mit Hintergrund-Informationen zum Nr. 1-Thema Rentenreform traf exakt die Stimmung der BDV-Mitglieder. "Welche Ziele verfolgt die Politik mit der Förderung der privaten Vorsorge?" - das war die Frage, die alle interessierte. Die nach ihm benannte Rente sieht Riester nicht nur als große Zukunftschance, sondern auch als gesellschaftspolitische Informationsaufgabe der Vermögensberater:

"Die Rentenreform soll eine ausgewogene Balance bieten zwischen den Chancen des Kapitalmarktes und der Mindestabsicherung eines Altersvorsorgeproduktes - mit entsprechendem Verbraucherschutz." Um die Sicherheit der privaten Altersvorsorge zu gewährleisten, werden daher strenge Kriterien angelegt. Die neue Rente sei ein System, in dem sich die Stärken von umlage- und kapitalgedeckter Rente entfalten können. Diese staatlich geförderte kapitalgestützte Säule der Rentenversicherung, "ist für die ganze Bevölkerung gedacht. Damit kann der Lebensstandard langfristig gesichert werden", so Riester.

Er unterstrich das große Ziel der Rentenreform, nämlich mehr Transparenz zu schaffen: Hier liege die Aufgabe der Vermögensberater - "die eine sehr verantwortungsvolle ist". Denn die Vermögensberater sollten die Bevölkerung informieren bzw. Informations-Defizite abbauen. Wegen der "komplexen und komplizierten Materie" müsse die Phase der Information breit und intensiv werden, so Riester. "Jeder, der nachdenkt, wird bei der attraktiven Ausgestaltung der neuen Rente zugreifen!", davon ist Walter Riester überzeugt: "Die Vermögensberater haben die Möglichkeit, die Informationen im Beratungsgespräch unmittelbar zum Kunden zu bringen." Erstmals gebe es die Perspektive, das emotionsgeladene Thema Rente durch die staatliche Förderung zu einem Positivthema für die Bevölkerung umzuwandeln - mit Hilfe der Vermögensberater, lobte der Minister.
 

Ein wichtiges Thema

Anschließend: Das Podiums-Gespräch mit prominenter Besetzung, begleitet von n-tv-Moderator Manfred Schell. Minister Riester diskutierte die Rentenreform mit dem Vorsitzenden der CDU-Rentenkommission, MdB Andreas Storm, und Prof. Dr. Bert Rürup, dem Vorsitzenden des Sozialbeirats der Bundesregierung. Eine kontroverse Debatte, die den Informationsbedarf der Bevölkerung nochmals verdeutlichte.

Der Bundesarbeits- und Sozialminister betonte hier: "Das erstrebenswerte Ziel ist die Lebensstandardsicherung. Sie wird weder von den 70 % abgedeckt, die unsere gesetzliche Rentenversicherung momentan auszahlt, noch von den verbleibenden 67% nach der Reform. Deshalb ist eine zusätzliche Altersvorsorge erstrebenswert." Er empfiehlt allen Bürgern, einen solchen Vertrag abzuschließen, auch niedriger Verdienenden, Alleinerziehenden oder Alleinstehenden: "Denn es gibt kein Produkt auf dem Markt, das so gefördert ist wie dieses Produkt. Und es wäre unklug, das nicht aufzugreifen!"

Das Fazit der Veranstaltung zog Verbandsmitglied Friedrich Bohl: "Wir stehen gemeinsam am Anfang einer großen Zukunft!".

 
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