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Vermögensberatung für jeden – statt Honorarberatung für wenige!

Saal 0905 2012

So lautete das Motto der Hauptversammlung des Bundesverbandes Deutscher
Vermögensberater (BDV) am 15. Mai 2012 an der in den voll besetzten Wiesbadener
Rhein-Main-Hallen, rund 2.000 Vermögensberater teilnahmen.

 

TOP-Vertreter für die Belange des Vermögensberaters


Die rund 2.000 aus dem ganzen Bundesgebiet angereisten Verbandsmitglieder konnten sich einmal mehr davon überzeugen, dass die 1973 von Professor Dr. Reinfried Pohl gegründete älteste und heute auch größte berufsständische Interessenvertretung selbstständiger Vermögensberater nicht nur solide wirtschaftet. Mit Friedrich Bohl als Vorsitzenden sowie Werner Hussong und Lutz Heer als Geschäftsführer verfügt sie auch über ein Management, das sich sehr erfolgreich für die Belange der Vermögensberater einsetzt und deren Stimme in der Politik ein großes Gewicht hat.

Bohl 1592 2012

BDV sitzt in Berlin und Brüssel am Verhandlungstisch


So sitzt der BDV beispielsweise bei allen wichtigen Anhörungen im Bundestag und Fachgesprächen in Ministerien mit am Tisch. Der Verband ist zunehmend auch in Brüssel aktiv, denn bei Gesetzgebungsverfahren gewinnt die europäische Ebene immer weiter an Bedeutung. Die besondere Aufmerksamkeit des BDV gelte derzeit, so der Vorsitzende Friedrich Bohl in seiner Hauptversammlungsrede, der Überprüfung der Versicherungsvermittlerrichtlinie, bei der es auch darum geht, den exzellenten Status der Vermögensberater als »gebundene Vermittler« aufrechtzuerhalten.
Als weitere aktuelle Themen, die den Verband intensiv beschäftigen, nannte Bohl die Überarbeitung der europäischen Wertpapierdienstleistungsrichtlinie (MIFID) und den Umgang mit der Honorarberatung. Noch wenige Tage vor der Hauptversammlung hatte man hierzu in Brüssel Gespräche mit den zuständigen Vertretern der EU-Kommission geführt – und auch die Verbindung ins Europaparlament werde intensiv gepflegt. Bei der Investmentgesetzgebung habe sich der BDV unter anderem dafür stark gemacht, dass bei den künftig vorgesehenen Prüfungen für die Vermittler von Investmentfonds diejenigen Vermögensberater ausgenommen bleiben, die bereits vor dem 1. Januar 2006 Investmentfonds vermittelt haben (»Alte-Hasen-Regelung«). Ein großer Erfolg der Arbeit, dass dies gelungen sei!


Ehrenrat für den BDV


Die hervorragende Leistung des BDV und seiner Führung wurde im Rahmen der Hauptversammlung durch die Voten der Mitglieder eindrucksvoll bestätigt. Friedrich Bohl wurde erneut als Vorsitzender des BDV bestätigt. Seine vier Stellvertreter wurden einstimmig gewählt. Künftig wird der BDV zudem einen Ehrenrat haben, in den der ehemalige BDV-Geschäftsführer Gunther Schneider sowie die bisherigen langjährigen Stellvertreter des Vorsitzenden Enno Schmidt und Werner Schmitt berufen wurden. Erfreulich ist, dass sich bei der Wahl des erweiterten Vorstandes (Hauptausschuss) der Anteil der Frauen deutlich erhöht hat.
Der guten Tradition folgend, dass der BDV bei seinen Jahreshauptversammlungen immer wieder neue Akzente für die Weiterentwicklung der Vermögensberatung durch Beiträge prominenter Gastredner setzt, konnte der BDV-Vorsitzende auch in 2012 wieder erstklassige Referenten präsentieren:

Oettinger 1653 2012

EU-Kommissar Oettinger richtet den Blick auf Europa


Dass der Blick künftig immer mehr in Richtung Europa gehen wird, stellte der EU-Kommissar Günther Oettinger in seiner immer wieder von Beifall unterbrochenen Auftaktrede zur Jahreshauptversammlung eindrucksvoll unter Beweis. Angesichts der weltweiten Herausforderungen, beispielsweise bei der Bevölkerungsentwicklung, der Energieversorgung und der Wettbewerbsfähigkeit, warb der EU-Kommissar eindringlich dafür, wirtschaftlich und politisch langfristig und international zu denken sowie an die Zukunft Europas zu glauben. Schließlich sei Europa dann »ökonomische und soziale Grundlage für unsere Kinder und Enkelkinder«.
Friedrich Bohl bezeichnete den ehemaligen Ministerpräsidenten als »einen Weggefährten für unsere Arbeit«, der für soziale Marktwirtschaft und Eigenverantwortung stehe. Noch im Frühjahr habe man gerade auch die unsere Branche betreffenden Themen intensiv mit ihm in Brüssel beraten und sich über seine Zusage gefreut, sich in der EU-Kommission für unsere Anliegen stark zu machen . Bohl verabschiedete ihn nach seinem Vortrag mit den Worten: »Gut zu wissen, dass wir einen verlässlichen Freund in Europa haben.«

Zwanziger 1127 2012

Dr. Theo Zwanziger: »Heute ist Glaubwürdigkeit, gepaart mit Kompetenz und Verantwortung,  das Wichtigste.«


Nach diesem Spitzenvortrag aus der Europaliga der Politik lenkte der BDV-Vorsitzende in der zweiten Halbzeit der Hauptversammlung die Aufmerksamkeit zunächst auf den ehemaligen Präsidenten des Deutschen Fußballbundes und Mitglied des Beirates der Deutschen Vermögensberatung, Dr. Theo Zwanziger, sowie Manfred Schell, Geschäftsführer des Deutschen Unternehmensverbandes Vermögensberatung e.V. und ehemaliger Welt-Chefredakteur sowie AachenMünchener-Vorstand. In einer unterhaltsamen Gesprächspartie spielten sich die beiden Profis die Bälle zu und stellten Verbindungen zwischen dem Sport und der Vermögensberatung her.
Zur Gemeinsamkeit von Fußball und Vorsorge sagte Dr. Zwanziger: »Alle Schichten der Bevölkerung können sich mit diesen Themen identifizieren« und »Heute ist Glaubwürdigkeit, gepaart mit Kompetenz und Verantwortung, das Wichtigste.« Dazu betonte er: »Erfolgreich bist du, wenn du gute Nachwuchsförderung betreibst. Dann stellen sich Erfolge nach und nach ein.« Im Fußball gehe es schließlich auch darum, jeden einzelnen Individualisten dazu zu bringen, im Team zu funktionieren.

Bahr 1195 2012

Gesundheitsminister Bahr appelliert an Eigenverantwortung und private Vorsorge


Als weiteren Höhepunkt der Hauptversammlung präsentierte der BDV-Vorsitzende den Bundesminister für Gesundheit Daniel Bahr, MdB. In seiner Begrüßung hob Bohl den guten Kontakt zwischen Bundesminister und BDV hervor und dankte dem früheren gesundheitspolitischen Sprecher der FDP für den engen Dialog über Jahre hinweg.
In seiner Rede, die der BDV-Vorsitzende anschließend als »engagierten und kenntnisreichen Vortrag, der uns nicht nur gutgetan, sondern ganz aus der Seele gesprochen hat« charakterisierte, sprach Bahr über Gesundheit, Freiheit und Eigenverantwortung sowie in diesem Zusammenhang auch über die Voraussetzungen für das Funktionieren einer Solidargemeinschaft. Der Bundesminister hob hervor: »Solidarität kann nur funktionieren, wenn jeder Einzelne Eigenverantwortung übernimmt.« Bei dem Erhalt des größten Geschenkes, der Gesundheit, heiße das mehr Bewegung, mehr gesunde Ernährung und Auszeiten. »Wir müssen uns darauf einstellen, mehr für Vorsorge tun zu müssen. Jeder von uns! Was für die Gesundheit gilt, gilt auch für die Rente und Pflege.« »Über die demografische Entwicklung wird zu wenig nachgedacht. Dabei ist Pflege zutiefst Gesellschaftspolitik.« Er mahnte: »Da kommen Lasten auf uns zu, für die wir vorsorgen müssen. Und wir müssen den Menschen signalisieren, dass sie, je früher sie anfangen, desto besser vorgesorgt haben.« Mit diesem Abschluss landete Bundesminister Bahr einen Volltreffer im Selbstverständnis der im BDV zusammengeschlossenen Vermögensberater, deren wichtigste gesellschaftspolitische Aufgabe es ist, breite Kreise der Bevölkerung über die Notwendigkeit der privaten Vorsorge aufzuklären und ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie ihre finanziellen Ziele und Absicherungen am besten, gegebenenfalls auch mit staatlichen Förderbeiträgen oder Steuervorteilen, erreichen können.
 

 

 
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