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Zukunftsforum Riester-Rente

BDV veranstaltet "Riester-Gipfel" in München.

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Der Bundesverband Deutscher Vermögensberater (BDV) lädt zum "Riester-Gipfel" ein - und Top-Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kommen:

Am 23. Mai 2007 veranstaltete der BDV sein 4. Zukunftsforum im BBZ München-Unterföhring. Gut 200 Vermögensberater folgten einer angeregten Podiumsdiskussion zum Thema "Die Riester-Rente in der Altersvorsorge" unter der Moderation von Bundesminister a. D. Friedrich Bohl, des stellvertretenden BDV-Vorsitzenden und Mitglied des Vorstandes der Deutschen Vermögensberatung.

2007-Zukunft-Riester-2Zum Kreis der besonderen Gäste zählten der frühere Bundesminister Walter Riester MdB, der Direktabgeordnete des Wahlkreises München-Land sowie haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag Georg Fahrenschon MdB sowie Professor Dr. Thomas Dommermuth, der Vorsitzende des Beirats des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung.

Professor Dommermuth stellte zunächst die Kernthesen einer brandaktuellen Studie zur Bedeutung der Prof. DommermuthRiester-Rente in der Altersvorsorge vor, die im Auftrag der Deutschen Vermögensberatung erarbeitet wurde.

Danach ist die Bedeutung der Riester-Rente für die private Altersvorsorge zwar größer als vielfach angenommen. Bei jüngeren Menschen kann sie bis zu 27 % der benötigten Gesamtversorgung ausmachen. Dagegen wird jedoch die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rente noch erheblich stärker abnehmen als bislang erwartet. Dadurch klafft auch bei vielen Menschen, die bereits eine Riester-Rente abgeschlossen haben, dennoch weiterhin eine Versorgungslücke, die es durch zusätzliche Maßnahmen zur privaten Altersvorsorge zu decken gilt.

2007-Zukunft-Riester-3Walter Riester, der Erfinder der gleichnamigen Rente, die sich mittlerweile zum Renner im Vertrieb entwickelt hat, erläuterte eingehend seine Beweggründe, warum er sich für den Einstieg in die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge so stark gemacht hat. Ihm ging es insbesondere darum, dass der Staat etwas dafür unternimmt, dass die Gesamtversorgung der Bürgerinnen und Bürger im Alter besser wird. Er sah hier angesichts der Alterung der Bevölkerung, einer veränderten Lebenseinstellung und den segensreichen, jedoch teuren Fortschritten in der Medizin dringenden Handlungsbedarf.

Georg Fahrenschon - einer der führenden Protagonisten einer stärkeren Altersvorsorge - bemängelte, dass die staatliche Förderung der Eigenheimförderung zwar ausgelaufen sei, jedoch noch keine angemessene Unterstützung des Wohnens in den eigenen vier Wänden im Rahmen der Riester-Förderung vorgesehen sei. Er will sich hierfür einsetzen, rechnet jedoch nicht mehr mit einer Lösung in dieser Legislaturperiode.

2007-Zukunft-Riester-4Resümee des Riester-Gipfels: Riester ist weit besser als gedacht - aber reicht meist nicht, weil die gesetzliche Rente eben doch unter einer starken Magersucht leidet.

Ganz im Sinne des Leitspruchs "Früher an Später denken" warb Walter Riester unverblümt mit dem Slogan "Walter fürs Alter" für eine erfolgreiche Zukunft der staatlich geförderten Altersvorsorge.

So war auch diesmal das BDV-Zukunftsforum hoch aktuell, sehr informativ und zukunftsgerichtet.

Für unsere Mitglieder bieten wir im internen Mitgliederbereich den Vortrag von Prof. Dr. Dommermuth zum Download an.

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