BDV Roadshow mit großem Finale in Hamburg


„Mehr als 1.000 Gäste nahmen an unserer Roadshow 2018 teil“, freut sich Lutz Heer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Vermögensberater (BDV). Und auch sein Geschäftsführerkollege Werner Hussong zeigt sich „sehr zufrieden“ mit dem großartigen Erfolg der Veranstaltungsreihe, die im jährlichen Wechsel mit der BDV Hauptversammlung das Ziel verfolgt, über das Berufsbild des Vermögensberaters zu informieren und noch mehr Menschen für den Beruf des Vermögensberaters zu begeistern.

Mit spannenden Impulsvorträgen vom stellvertretenden BDV-Vorsitzenden und Mitglied des Vorstands der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) Dr. Helge Lach zur „Geldanlage in stürmischen Zeiten“, inhaltsreichen Expertengesprächen mit wichtigen Politikern und Vertretern aus der Wirtschaft, oft auch unter Leitung des BDV-Vorsitzenden Friedrich Bohl, sowie mit sehr beeindruckenden Auftritten junger sowie sehr erfahrener Vermögensberater bot der BDV mit seiner Roadshow 2018 einmal mehr attraktive Foren zur Förderung des Berufsbildes und zur Gewinnung neuer Berater.

 

BDV-Vorsitzender Friedrich Bohl

Starke Unterstützung durch erweiterten BDV Vorstand und erfolgreiche Vermögensberater

Die Abendveranstaltung am 13. November 2018, bei der der BDV zu Gast im Berufsbildungszentrum (BBZ) Hamburg der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) war, bildete den krönenden Abschluss der Tour, die am 15. Mai im BBZ Viernheim ihren Ausgang nahm und dann über die Standorte Nürnberg, Stuttgart, Frankfurt, Berlin, Erfurt und Düsseldorf schließlich in den Norden der Republik führte. Seitens des Vorstandes bzw. Hauptausschusses des BDV wurde die Roadshow 2018 durch Dr. Markus Braun, Ingrid Cramer, Walter Faltin, Jürgen Fries, Thomas Grüter, Marco John Bernd Lutz, Frank Peisker, Heiko Ritschel, Horst Scherzer, Peter Schuba, Jörn Schuch sowie Tanja Welle unterstützt, die ebenso sehr erfolgreiche Vermögensberater sind und als Moderatoren und Vortragende maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltungsreihe beitrugen.

So wehte am BDV Abend nicht nur eine frische Brise draußen in Braak vor den Toren Hamburgs, sondern auch drinnen im BBZ, als die prominenten Redner und Diskussionsteilnehmer vors Mikrofon traten. Dazu begrüßte Lutz Heer die Gäste und führte souverän und mit Humor durch den Abend.

Dr. Helge Lach, Katja Suding, MdB, Tobias Koch, MdL, Monika Heinold und Lutz Heer

Dr. Lach erläutert den Kurs bei der Geldanlage in stürmischen Zeiten

Ihm folgte als Hauptredner Dr. Helge Lach. Mit Blick auf die aktuelle Wetter- und Kapitalmarktlage nahm der stellvertretende BDV-Vorsitzende im Rahmen seines sehr interessanten und kurzweiligen Vortrags das Publikum mit auf eine virtuelle Reise durch das bewegte Umfeld möglicher Geldanlagen in stürmischen Zeiten. Impulsreich waren seine Ausführungen auch zu den Wechselwirkungen politischer Strömungen und niedriger Zinsen auf die Attraktivität einzelner Anlageformen. Dabei kommentierte er das Spektrum vom Sparbuch bis zum Oldtimer als Kapitalanlage. Er resümierte unter anderem, dass bei der Geldanlage langfristig geplant und dazu unbedingt kompetente Berater einbezogen werden sollten. „Wer da nichts tut, verliert Geld“, so sein Credo.

Als Vorstand der DVAG nannte Dr. Lach auch Zahlen zur Position der Deutschen Vermögensberatung im Allfinanzmarkt. Während es auf der einen Seite einen Druck auf Vermittler und Bankfilialen gäbe, würde die Deutsche Vermögensberatung weiterwachsen. Beispielsweise sei die Zahl der Zweigstellen von Banken und Sparkassen seit 2010 um über ein Viertel auf aktuell etwa 29.000 zurückgegangen, während die Vertriebsorganisation der Deutschen Vermögensberatung im gleichen Zeitraum um über 60 Prozent auf weit über 4.800 Direktionen und Geschäftsstellen expandiert sei.

Den Ausführungen von Dr. Lach, der eindrucksvoll unterlegte, wie wichtig persönliche Beratung ist und welche Vorteile der Beruf des Vermögensberaters bietet, folgte die bereits im Rahmen der vorherigen Veranstaltungen bewährte „Talkrunde“ mit hochrangigen Politikern.

Dr. Helge Lach, Tamara Weber, Lutz Heer, Tanja Welle, Nathanael Schwarz, Walter Faltin, Daniel Kosic und Marijo Musa

Talkrunde mit Experten: „Politik muss guten Job machen“

In den vorherigen Veranstaltungen hatten bereits Politgrößen wie die Parlamentarischen Staatssekretäre und Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger und Dr. Michael Meister sowie die Mitglieder des Bundestages Nicola Beer (Generalsekretärin der FDP), Lothar Binding (finanzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion), Bundesminister a.D. Hermann Gröhe (Mitglied der Rentenkommission, CDU), Antje Tillmann (finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) und Kai Wegner (baupolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) sowie der innenpolitische Sprecher der CDU Fraktion Alexander Bauer (MdL) intensiv miteinander diskutiert. Einig waren sich dabei alle, dass die private Vorsorge zunehmend an Bedeutung gewinnt und dabei eine gute Beratung immer wichtiger wird.

Beim Finale in Hamburg standen nun die Vorsitzende der FDP Hamburg und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Katja Suding, MdB, der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein Tobias Koch, MdL, sowie die 1. Stellvertreterin des Ministerpräsidenten und Finanzministerin des Landes Schleswig-Holstein Monika Heinold auf dem Podium.

Dabei lag es auf der Hand, dass die Talk-Reise durch die politischen Themen bei Jamaika begann und bei den aktuellen politischen Herausforderungen und auch finanzpolitischen Themen in Deutschland landete. Einig waren sich die Diskutanten zumindest in dem Punkt: „Politik muss einen guten Job machen“. Das erwarten die Wähler.

Vermögensberater: Beruf mit Zukunft!

Der Reise durch die große Politik folgte der Vortrag des Mitglieds des erweiterten BDV Vorstandes und sehr erfahrenen DVAG Direktionsleiters Marco John aus Ahrensburg. Er stellte in überzeugender Weise dar, was für ein besonderer Beruf der des Vermögensberaters ist und welche herausragenden Perspektiven damit verbunden sind. Weiterhin, so Marco John, werden kompetente Vermögensberater auch deshalb gesucht, weil es um die sinnvolle Anlage des Geldvermögens privater Haushalte von annähernd 6 Billionen Euro geht und enorme Vermögenswerte in den nächsten Jahren vererbt werden. Er erläuterte dazu nicht nur die wichtigen Aufgaben eines Vermögensberaters, sondern unterstrich auch, wie krisensicher und wachstumsstark der Markt für gute Berater ist. Und als lebende Beweise dafür stellte er die jungen Vermögensberater Niklas John, Fabio Friederich und Sascha Gernhuber vor.

Sascha Gernhuber, Thomas Grüter, Marco John, Fabio Friederich, Niklas John und Dr. Helge Lach.

Nächste Generation der Vermögensberater auf dem Erfolgsweg

Niklas John ist ein Paradebeispiel dafür, wie auch die „next generation“ erfolgreicher Vermögensberater bei der Deutschen Vermögensberatung Karriere machen kann. Noch während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre in Augsburg entschied er sich für die weiterführende Ausbildung an der FHDW in Marburg, die ihm gleich mehrere Abschlüsse ermöglichte. Nun ist er als sehr engagierter Vermögensberater im geografischen Umfeld seiner Eltern in Hamburg tätig.

Fabio Friederich erzählte, wie man auch als Süddeutscher im Norden Karriere machen kann und welch interessante Perspektiven sich hierbei ergeben. Für junge Vermögensberater zählen dabei nicht nur die Möglichkeiten zur freien Zeiteinteilung im Beruf, sondern auch die transparenten uns attraktiven Aufstiegschancen.

Sascha Gernhuber berichtete, wie man als langjähriger Marineoffizier der Bundeswehr sehr erfolgreich den Umstieg in die Karriere als Vermögensberater schafft. Dabei dankte er ausdrücklich auch dem BDV und der Deutschen Akademie für Vermögensberatung für die tatkräftige Unterstützung beim beruflichen Kurswechsel.

Künftig noch mehr Angebote für Unternehmer-Kunden

Thomas Grüter, der wie Marco John ebenso im erweiterten Vorstand des BDV und als DVAG Vermögensberater sehr erfolgreich ist, zeigte auf, wie sich die DVAG künftig noch stärker um Unternehmer-Kunden kümmern könnte und welche Herausforderungen und Wachstumschancen auch mit den Themen Digitalisierung, Blockchain-Technologie und dem Arbeitsplatz der Zukunft verbunden sein können.

Nach den spannenden Vorträgen und Diskussionen gab es beim Buffet im Berufsbildungszentrum noch reichlich Gelegenheit, eigene Einschätzungen und gewonnene Erkenntnisse mit Gesprächspartnern auszutauschen.

Gewiss konnte der BDV auch mit der seiner Roadshow 2018 nicht nur Flagge vor Ort zeigen, sondern auch noch mehr Farbe in das Berufsbild des Vermögensberaters bringen. Und der krönende Abschluss der Tour am 13. November 2018 in Hamburg war ein weiterer Beleg dafür, wie interessant und zukunftsorientiert der Beruf des Vermögensberaters ist.

 

Autor: Dr. Ralf Götz

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