06.05.2019
Stellungnahme des Bundesverbandes Deutscher Vermögensberater
Am 23. April 2019 hat das Bundesministerium der Finanzen die Verbände zu einer Stellungnahme zum Referentenentwurf für ein Gesetz zur Deckelung der Abschlussprovisionen von Lebensversicherungen und von Restschuldversicherungen aufgefordert.

Der Provisionsdeckel wird übergeordnet damit begründet, dass alle am Lebensversicherungsgeschäft Beteiligten aufgefordert sind, einen Beitrag zur langfristigen Stabilisierung des Systems der Lebensversicherung zu leisten. Wir sind der Auffassung, dass die Politik dieses Ziel an den Wurzeln angehen sollte. Und die sind die seit Jahren niedrigen Zinsen, für die die Vermittler keine Verantwortung tragen. Hingegen ist es nach unserem Verständnis nicht Aufgabe der Politik, an den Ursachen vorbei in Kostenstrukturen und in die Preisbildung einzugreifen.

Wir sprechen uns deshalb gegen einen Provisionsdeckel aus, da dieser ein gravierender ordnungspolitischer Eingriff ohne schlüssige Begründung wäre.

Lesen Sie hier unsere ausführliche Stellungnahme sowie unsere 25 Argumente gegen einen Provisionsdeckel.
06.05.2019
Exklusives Versicherungsangebot für BDV Mitglieder
Für eine bessere Vorsorge und eine stärkere Absicherung: Ab 1. Juli 2019 profitieren Sie als Mitglied des BDV von exklusiven Sonderkonditionen im Versicherungsbereich.

Im Rahmen dieser Sonderkonditionen bieten Ihnen die Produktpartner der Deutschen Vermögensberatung für Neuabschlüsse ab 1. Juli 2019 in der Lebens-, Kranken- und Sachversicherung vergünstigte Beiträge, höhere Renditen und mehr Inklusiv-Leistungen. Die Sonderkonditionen gelten für Sie als BDV-Mitglied sowie für Ihren Lebens-/Ehepartner und Ihre Kinder.

Nähere Informationen finden Sie im internen Mitgliederbereich. Loggen Sie sich hier ein.
16.04.2019
Finanzberatung auf Provisionsbasis in der Debatte
Spätestens seit der Lehmann-Pleite steht in der Regulierung der Finanzmärkte der Verbraucherschutz an erster Stelle. Doch mittlerweile gibt es selbst in der Politik Zweifel, ob alles, was dabei ursprünglich dem Verbraucherschutz dienen sollte, diesem Anspruch auch wirklich gerecht wird.
Ganz oben auf der Agenda steht bei Verbraucherschützern, die sich mit dem Finanzmarkt beschäftigen, die Provision. Sie sei viel zu hoch und schmälere so die Rendite. Sie verschaffe dem Vermittler ein überzogen hohes Einkommen. Und Provisionen hätten eine Anreizwirkung, die den Berater zur Vermittlung von unpassenden Produkten motivierten. Im Raum steht also der vermeintliche Vorwurf flächendeckender Falschberatung.
Ein genauerer Blick lohnt, gerade aus dem Blickwinkel des Verbrauchers. Und es muss die Frage beantwortet werden, welche Alternative zur Provision es gibt. Denn es steht außer Frage, dass die meisten Menschen in Finanzfragen Beratung benötigen, die Geld kostet.

Honorarberatung als Alternative?

Den aktuell rund 200.000 Versicherungsvermittlern und 30.000 Bank- und Sparkassenfilialen stehen gerade einmal rund 300 Honorarberater und lediglich eine ausschließlich auf Honorarbasis arbeitende Bank mit nach eigenen Angaben gut 10.000 Kunden gegenüber.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Verlagsspezial / Geldanlage / vom 14. April 2019.

(© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt. Zur Verfügung gestellt vom Frankfurter Allgemeine Archiv)
16.04.2019
Regulierung hat durchaus ihre sehr positiven Seiten
Wenn die Politik an der Regulierungsschraube dreht, ruft dies bei den Versicherern beinahe naturgemäß schon Argwohn hervor. Dabei habe Regulierung „durchaus ihre sehr positiven Seiten“, betont DVAG-Vorstand Helge Lach mit Blick den geforderten Sachkundenachweis für Vermittler. Im Exklusiv-Interview mit VWheute hat er vor dem Hintergrund der DVFVW-Jahrestagung in Berlin eine aktuelle Einschätzung zum Status quo der Versicherungsbranche gegeben.

Wie hat sich in den letzten Jahren die Rolle des Verbrauchers verändert?

Eines hat sich nicht verändert: Den „Einheitskunden“ gab und gibt es nicht. Auch heute gibt es wie früher Kunden, die sich bei finanziellen Entscheidungen eigenständig vorinformieren und solche, die bewusst von Anfang an auf kompetenten Rat zurückgreifen.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel der VVW GmbH / be.in.VALUE/ Versicherungswirtschaft heute / Unternehmen & Management / vom 1. April 2019.

(© Alle Rechte vorbehalten. be.in.VALUE. Zur Verfügung gestellt von VVW GmbH.)
08.04.2019
12. PARLAMENTARISCHER ABEND IN BERLIN
Zum 12. Mal ein Top-Ereignis im Politischen Berlin: Der Bundesverband Deutscher Vermögensberater (BDV) lud zu seinem Parlamentarischen Abend in die Räume der Parlamentarischen Gesellschaft ein und zahlreiche Spitzenvertreter aus Politik, Ministerialbürokratie, Unternehmen und Verbänden nutzten die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen auszutauschen.
23.01.2019
Gute Beratung gibt es nicht umsonst……
Es ist weitläufig bekannt, dass auch die Rendite privater Lebens- und Rentenversicherungen unter den seit Jahren sehr niedrigen Zinsen „leidet“. Mit dem Lebensversicherungsreformgesetz hat der Gesetzgeber deshalb vor 4 Jahren eine Reihe von Maßnahmen – unter anderem eine Reduzierung der Abschlusskosten – auf den Weg gebracht, die die Überschusssituation nachweislich verbessert haben.

Ungeachtet dessen kommen aus der Politik und von Verbraucherschützern Forderungen zur weiteren Reduzierung bzw. Deckelung der Abschlussprovisionen, um so die Kosten der Lebensversicherer weiter zu senken und die Rendite zu erhöhen.

Selbstverständlich haben wir uns als Bundesverband Deutscher Vermögensberater von Beginn an in dieser Sache engagiert und werden es auch in den nächsten Wochen und Monaten unvermindert tun.

Denn gute Beratung hat ihren Preis. Wer sie durch einen Provisionsdeckel beschneiden will, zerstört gute Beratung, gefährdet die Versorgung der Bevölkerung mit privater Altersvorsorge, wendet sich gegen die Arbeit von über 200.000 selbständigen Beratern und gefährdet bei diesen viele tausend Arbeitsplätze und Ausbildungsverhältnisse.

Lesen Sie unsere Positionen zu diesem Thema.
23.01.2019
„Wir müssen bei den großen Themen liefern“
Interview mit Markus Ferber – der CSU-Politiker gehört seit 1994 dem Europäischen Parlament an. Als Koordinator für die EVP-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft und Währung spielt eine 54jährige eine entscheidende Rolle bei allen Finanzfragen. Ferber, Bezirksvorsitzender der CSU Schwaben, kandidiert erneut bei den Europawahlen im Mai.
26.11.2018
BDV Roadshow mit großem Finale in Hamburg
„Mehr als 1.000 Gäste nahmen an unserer Roadshow 2018 teil“, freut sich Lutz Heer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Vermögensberater (BDV). Und auch sein Geschäftsführerkollege Werner Hussong zeigt sich „sehr zufrieden“ mit dem großartigen Erfolg der Veranstaltungsreihe, die im jährlichen Wechsel mit der BDV Hauptversammlung das Ziel verfolgt, über das Berufsbild des Vermögensberaters zu informieren und noch mehr Menschen für den Beruf des Vermögensberaters zu begeistern.

Mit spannenden Impulsvorträgen vom stellvertretenden BDV-Vorsitzenden und Mitglied des Vorstands der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) Dr. Helge Lach zur „Geldanlage in stürmischen Zeiten“, inhaltsreichen Expertengesprächen mit wichtigen Politikern und Vertretern aus der Wirtschaft, oft auch unter Leitung des BDV-Vorsitzenden Friedrich Bohl, sowie mit sehr beeindruckenden Auftritten junger sowie sehr erfahrener Vermögensberater bot der BDV mit seiner Roadshow 2018 einmal mehr attraktive Foren zur Förderung des Berufsbildes und zur Gewinnung neuer Berater.
31.07.2018
Studie zur Regulierung von Provisionen
Altersvorsorge und Vermögensaufbau sind mit komplexen Fragestellungen verbunden und erfordern deshalb kompetente Beratung durch erstklassig ausgebildete Berater. Gute Beratung aber hat ihren Preis. Ist dieser nicht auskömmlich, wird es keine Beratung mehr geben, die Bürger werden nicht mehr vorsorgen und noch mehr Geld zinslos liegen lassen. Wer also vor diesem Hintergrund - so wie aktuell - Provisionskürzungen fordert, kann damit großen Schaden anrichten. Und eine aktuelle Studie zeigt: Provisionskürzungen haben nahezu keinen Einfluss auf die Höhe der Rendite.

Lesen Sie hier die komplette Studie.
30.07.2018
Vom Zeitsoldaten zum erfolgreichen Vermögensberater
Seit 1982 bildet der Bundesverband Deutscher Vermögensberater ehemalige Zeitsoldaten zu Vermögensberatern aus.

Dieser Artikel beschreibt den erfolgreichen Weg von Herrn Sergej Wiens aus Geretsried vom Soldaten zum Vermögensberater.

Den Sprung in die Selbstständigkeit hat er nie bereut. Seit 2012 leitet Herr Wiens eine Vermögensberater-Praxis und betreut aktuell 696 Kunden mit 2041 Verträgen. Die persönliche Betreuung des Kunden ist ihm sehr wichtig. Sein Motto: Menschen brauchen Menschen.
23.05.2018
BDV vor Ort
Es war ein gelungener Start unserer diesjährigen Veranstaltungsreihe BDV vor Ort. Am 15. Mai 2018 in Viernheim und 16. Mai 2018 in Kammerstein konnten wir im jeweils vollbesetzten Berufsbildungszentrum der Deutschen Vermögensberatung unsere Mitglieder und deren Gäste begrüßen und vor Ort Flagge zeigen.
17.05.2018
Europa: Frieden, Freiheit und Wohlstand
Gut 60 Jahre nach ihrer Gründung steckt die Europäische Union in der Krise. Große Themen wie die Flüchtlingspolitik sind nicht gelöst, andere wie der Brexit rufen massive Unsicherheit hervor. Noch keine sechs Monate ist es her, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein flammendes Europa-Plädoyer hielt, vor kurzem hat er im Europäischen Parlament noch einmal intensiv für seine Reformideen geworben.
11.04.2018
IW-Experte: Vorsorge schützt vor Altersarmut
Die Große Koalition in Berlin hat ihre Arbeit aufgenommen. Zu den spannendsten Themen der kommenden Jahre gehört – unter anderem wegen des demografischen Wandels – die Gesundheits-, Arbeits- und Sozialpolitik. Jetzt sind die entscheidenden Weichenstellungen für die nahe Zukunft zu treffen.
06.03.2018
Bürgerversicherung – das Spiel um die Krankenversicherung
Die Zahl ist gewaltig und stammt aus der Wissenschaft: Mit 610 Milliarden Euro, also gut einem Fünftel des Bruttoinlandsprodukts (BIP), würde der Staatshaushalt in Deutschland belastet, wenn die Bürgerversicherung käme. Kapitalrücklagen in dieser Höhe müssten heute gebildet werden, um die zusätzlichen Ausgaben einer alternden Gesellschaft zu stemmen, hat der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft ausgerechnet. „So teuer wäre die neue GroKo“, kommentiert die „Welt“ und sieht „verheerende Auswirkungen“ auf die Generationenbilanz.